27. Mai 2007

Finanzen


Ich mag das Wort nicht und kann es eigentlich nicht ausstehen. Pro Jahr reserviere ich maximal einen Tag für die Steuererklärung und meide sonst das Thema weitläufig. Doch ganz ohne geht es nicht. Die Tage habe ich mich ersthaft mit dem Thema Altersvorsorge auseinandersetzen und unzählige neue Dinge lernen müssen und dürfen um einen Durchblick zu bekommen. Warm wurde ich deswegen nicht damit auch wenn ich weiß, daß ich bis 85 leben darf, kann, soll. Wie will man etwas zukünftiges, nicht-kalkulierbares jemals in Worte bringen geschweige denn in einen Finanzplan, der hundert verschiedene Fragen hat und Möglichkeiten in alle Richtungen. Es wirkt ein bißchen wie das Lesen in der Schneekugel.

Wie ist das bei euch? Geht es euch flott von der Hand und ihr habt den vollen Durchblick auf die Zukunft oder ist es ein jährliches Ärgernis?

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

Tja-ha.. manche von uns haben noch ein paar Jahre Zeit, bis sie sich mit dem Thema "Alter" beschaeftigen muessen... :-p

Nee, "Finanzen" finde auch ich nervig und langweilig. Leider wichtig. In England brauch ich keine Steuererklaerung machen, aetsch!! :-p

Ich schiebe es so lange raus, bis der Geldverlust durch Nichtstun zu schmerzhaft wird. Dann mache ich gruendliche Recherche, z.B. wie&wo ich mein Geld am besten anlege oder welche Versicherung/Vorsorge/... am besten fuer mich ist. Das dauert lange, denn ich will sicher sein, das beste zu haben, UND ich will verstehen, auf was ich mich einlasse. Offenbar ungewoehnlich, nicht viele scheinen bei den Kundenberatern so genau nachzufragen wie ich. Sondern unterschreiben einfach.
Es geht aber um mein Geld und da will ich verstehen, was ich unterschreibe. Sogar das Wichtigste, das Kleingedruckte.
Also ein nerviger Prozess, dafuer kann ich nachher ruhig schlafen, weil ich weiss, dass ich halbwegs das beste fuer mich habe.

PS Steuererklaerung in Dt - kann nur zu nem Steuerberater oder Lohnsteuerhilfeverein raten. Kostet zwar was, ist aber die gesparten Nerven und Geld wert.