Tatsächlich tue ich das schon lange. Justamente 1997 habe ich mein erstes gecastetes Con veranstaltet. Wir waren zu dritt in der Orga und haben ungefähr 30 bis 35 Rollen geschrieben, dazu knapp 14 Gruppierungen, die sich gegenseitig reiben mußten. Die Dateien habe ich heute noch auf dem Rechner.
Später folgten dann die Fortsetzung in Tikon, einige Geschichten zum Hintergrund vom "Dunklen Reich" und *die* Geschichte zum Q'lon Bargaahn. Wer kennt die noch? Ich habe sie damals insgeheim für Luise geschrieben. Und 2002 traf ich auf Neuandorien und mit großem Jubeln hatte ich da ein Land gefunden, wo ich gleichermaßen viel Freude auf Spielen als auch auf Ausarbeiten AKA Schreiben hatte.
Keine Ahnung wovon ich rede? Dann bist Du wohl falsch hier.
Kurz vor Kabale 4 Ostern 2007 brach ich mir den Arm und mußte *zusehen* wie Tanja schön fleißig einen großen Teil dieser Rollen geschrieben hat und ich diese *nur* Korrektur lesen konnte. Grrr. Die Rolle von Gräfin Valerie von Drachenfels habe ich mir nicht nehmen lassen - im ein-Gips-Suchtapsen habe ich Anke diese Rolle geschrieben. Schließlich wollten wir heiraten, da gehört sich das.1996 mußte ich meine Zulassungsarbeit zum Hauptstudium BWL (net lästern) schreiben. Zu dem Zeitpunkt war ich so angefüllt mit Fakten, Zahlen und Theorien, daß ich einfach keine Lust hatte, das Thema auch noch zur BWL zu schreiben. Also ab zum Lehrstuhl für ökonomische Psychologie und ein Thema vorgeschlagen. "Faszination weiblicher Automaten". Fand der Dozent klasse und das war wohl die Sternstunde des meinigen Schreibens und mit der Arbeit eine erste Veröffentlichung. Glatte 1,0 - geht doch. Mein Dozent meinte damals, als er mir als BWLer die Arbeit aushändigte, daß ich das falsche Fach studieren würde. Diskutiert habe ich nicht mit ihm, denn ich hatte einen Plan. Ich wollte im Jahr 2007 einen Blog schreiben und mußte bis dahin Geld verdienen können (jetzt schlagen mich die Psychologen!), also schrieb ich im Verborgenen und machte meinen Bombenabschluß in BWL (jetzt dürfter lästern).
So nahm das also seinen Anfang.
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