31. Oktober 2008
Herbstliche Depriphase
Ich habe gerade die herbstliche Depriphase. Keine Ahnung, warum sie immer wieder mal herbei huscht oder ob es etwas mit der Jahreszeit zu tun hat. Dabei habe ich mal zu meinen normal anfallenden Überstunden bisher für dieses Jahr die Flug- und Reisezeiten addiert und jeden Abend im Hotel pauschal mit vier Überstunden bewertet. Arbeitgeber sagen zwar, das wäre Freizeit, aber selbstbestimmt sind die Hotelabende lange nicht. Die habe ich noch nie als was anderes als als Ärgernis gesehen. Dabei komme ich dann auf die Summe von knapp 750 Stunden, die ich dieses Jahr schon mehr als nötig "abgesessen" habe. Das ist nicht ganz die Arbeitsleistung eines normalen Menschen in einem halben Arbeitsjahr. Zusätzlich. Unentgeltich. Und das Jahr hat noch zwei Monate. Ich bin deprimiert.
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2 Kommentare:
Na, ist ja kein Wunder dass du deprimiert bist, wenn du dir solche Dinge ausrechnest!!!
(Blöd ist es natürlich schon, keine Frage)
Lass es besser bleiben und ignorier den Fakt, dass da so viel Zeit doof bei draufgeht. Sonst kann das ja nicht anders, als dich runterziehen...
As you know, leider gehts im Leben nicht alles so, wie man es gern hätte, und das beste, was man da tun kann (neben: weiter das Beste zu versuchen), ist: es sich selbst schön reden.
(Bei mir klappt das zumindest ganz gut. Ich wär auch gern seit 10 Monaten wieder in München sesshaft, und noch so ein paar andere Dinge...)
Also: Kopf hoch, und freu Dich auf die schönen Dinge, und über Kleinigkeiten!
ich stimme anke zu: das grenzt an masochismus! und abgesehen davon: wenn schon, dann mach sowas, wenn draußen der frühling sonnig aufzieht und die frühsommerwärme zum ersten mal dazu aufruft, die jacke am haken zu lassen. es gibt nämlich tatsächlich sowas wie herbstdepressionen, und die zu fördern ist nun wirklich nicht besonders "nett zum selbst". (gegen herbstdepressionen hilft übrigens höhensonne!) hey, man hat doch nun wirklich genug ärgernisse im leben, die man sich nicht vorher selbst ausrechnen muss! always (try to) walk on the bright side of life - whenever possible at least!
n.
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