3. Dezember 2009
Kristallklar nebelverhangen
Das hohe Pensum und mein damit allgemein verbundenes Hirnschielen lag vor allem an der Doppelbelastung Projektmeilenstein (famos gemeistert) und dreier Bewerbungen (Eiertanz). Eine fiel aus dem Kreis nun raus, da man der Abteilung zwar ein Wollen anmerken konnte, aber es war auch nicht mehr als ein Bemühen den Markt zu verstehen. Sprich, das ist nichts und das wird nichts, weil diese den Markt an geeigneten Bewerbern sehr falsch einschätzen und ich keine Lust auf Politikpirouetten habe.
Die anderen beiden sind noch offen. Ein Unternehmen schickt mir ein Angebot, das ganz gut ist aber eben in der Reisetätigkeit supboptimal liegt. Ich finde es aber trotzdem klasse, weil mein derzeitiger Arbeitgeber signalisiert, daß der Kunde von mir mehr Präsenz vor Ort erwartet und ich auf Dauer da nicht mehr herauskomme. Ich stecke also mehr oder weniger zwischen zwei ungepolsterten Backen eines Nußknackers.
Meine Lieblingsstelle ist noch ganz offen, hier bekomme ich erst nächsten Mittwoch Nachricht und wenn es weitergeht, dann am Freitag in einer Woche zum zweiten Termin. Das wäre dann eine harte Probe da die Anforderungen hoch sind, dafür kaum bis keine Reisen. Mit der Kombo habe ich kein Problem und ich hoffe sehr, daß sich daraus vielleicht ein zweites Angebot ergibt. Der Stelleninhaber hat früher bei dem Chef gearbeitet, bei dem ich mich diesen Sommer zwar erfolgreich beworben habe, dessen Vorstand aber als wir den Vertrag tauschen wollten Einstellungsstopp verhängt hatte.
Ich hoffe inständig, daß die sich austauschen und er hört wie toll ich doch damals war. Beten kann ich nicht, die Hände brauche ich um die Backen des Nußknackers zu bremsen. Ich kann euch gar nicht deutlich genug ausdrücken wie mir das Reisen auf den S***** geht. Aber immerhin, es tut sich was. Auch weil ich grad ein Brandloch im Bauch habe und das juckt gewaltig.
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1 Kommentar:
Wir drücken dir die Daumen, daß es klappt ;)
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