26. Dezember 2009
Schneegestöber
Das Wochenende vor Weihnachten stand ein Besuch meiner Schwester samt Familie auf dem Programm. Da das vis-a-vis des Rheins bei Düsseldorf liegt, konnte ja nicht viel schief gehen und wir einem Wochenende voller Kinder und Geschwistergesprächen entgegensehen. Bis es am Abflugtag anfing zu schneien und noch mehr zu schneien. Die Rückfahrt zum Flughafen dauerte vier Mal so lange wie die Hinfahrt und auf dem Flughafen wurde es zur Gewißheit. Grounded for good. Düsseldorf war und blieb geschlossen. Und mit uns knapp 2o.ooo andere Passiere.
Es erinnerte mich erst an eine Fahrt mit meinem uralten Fiat, als mir der Auspuff auf die Autobahn krachte und ich danach noch zwei Stunden Weiterfahrt vor mir hatte. Aber das verflog dann langsam wieder. Der Flughafen, wiewohl völlig unfähig den Winterunbillen zu begegnen, hatte ein großes Unterhaltungsprogramm aufgefahren, um die Stimmung wenistens über dem Nullpunkt zu halten. Könnte ja fast eine Verschwörung von Musikern und Artisten gewesen sein, die da ein großes Publikum auf dem freien Areal bekommen hatten.
Wir schlenderten dann noch etwas durch die Gassen, aber es war bald klar, daß es für nichts und niemanden auf keinem Wege noch ein Wegkommen vom Flughafen gab. Das fast letzte Hotelzimmer haben wir noch ergattert, dazu ein duftendes Salzbad und eine Flasche Wein, damit wir wenigstens dekandent auf unseren Flug am nächsten Abend warten konnten. Allerdings, soweit zu gehen und den Winter in NRW als empfehlenswert zu sehen ging es dann doch nicht.
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2 Kommentare:
o dear.
Naja, klingt ja, als hättet ihr trotz grosser Widrigkeiten noch einen ganz netten Abend gehabt.
(Und: ist denn *irgendwas* in NRW zu empfehlen, außer Deiner Schwester?! ;)
hey! ich hab die hälfte meines blutes daher! ok, die krabitzigere seite... aber trotzdem. ha! :-)
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