18. Februar 2010

Unwürdig


Über die letzten Wochen lief mal wieder ein Bewerbungsverfahren. Die Positionsbeschreibung war klar und zeigte eine interessante Position und Übereinstimmung. Das Gespräch selbst verlief in völlig anderer Richtung und startete mit händebuchenen Situationsbeispielen völlig aus der Luft und in die Luft gestellt. Leider war ich nicht geistesgeggenwärtig genug um auf die völlige Diskrepanz zur Beschreibung hinzuweisen sondern machte diese unwürdige Vorstellung mit. Spätestens beim Hinweis auf 60 Stunden Wochen, Samstags-, Sonntags- und Feiertagsarbeit hätte ich bremsen müssen. So gerne ich wechseln will, aber zum Deppen mache ich mich nicht. Das war mal eine unwürdige Vorstellung. :)

3 Kommentare:

Leo und Tanja hat gesagt…

Na, immerhin hast Du's im Nachhinein erkannt und wirst die Stelle ganz sicher nicht annehmen, wenn's soweit kommt. Soll ja Leute geben, die's erst nach Jahren kapieren, in denen sie diese unsinnige Mühle schon mitgemacht haben.
Schon seltsam: Da sitzt man im Interview und versucht krampfhaft, jemanden zu beeindrucken, den man selbst alles andere als eindrucksvoll findet, und dann auch noch dankbar sein, wenn's klappt. Irgendwie kriege ich manchmal das Gefühl, dass die menschliche Gesellschaft ihr Zentrum aus den Augen verloren hat: den Menschen. %-}

naiko hat gesagt…

hanebüchen, dear, hanebüchen!

Anonym hat gesagt…

Hallo.
Ich mochte mit Ihrer Website mibbes.blogspot.com Links tauschen